Bio

Der in Stuttgart geborene Bariton Kevin Dickmann studierte an der HfM Detmold. Er gastierte schon während des Gesangsstudiums regelmäßig am Detmolder Landestheater, wo er während seines Musiktheater-Aufbaustudiums auch als Mitglied des Opernstudios engagiert war.

Vor seiner Ausbildung konnte er bereits am Württembergischen Staatstheater (Junge Oper Stuttgart) wichtige Bühnenerfahrungen sammeln.

Sein Repertoire umfasst Oper, Operette, Musical, Lied und Oratorium. Meisterkurse bei Roman Trekel und Kwangchul Youn (Oper), Eric Schneider und Olaf Bär (Liedgestaltung) und Harry Kupfer (szenische Gestaltung) ergänzten sein Studium.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Kevin Dickmann freier Mitarbeiter beim Rundfunkchor des Westdeutschen Rundfunks (WDR), mit dem er 2017 unter anderem Henzes "Floß der Medusa" sowie Honeggers "Jeanne d'Arc" in der Hamburger Elbphilharmonie aufführte..

Im selben Jahr reiste er auf Einladung des Goethe-Zentrums nach Bolivien um in Santa Cruz de la Sierra an der dortigen Erstaufführung von Beethovens 9. Sinfonie als Solist mitzuwirken.

2014–2016 war er bei der Kammeroper Köln unter anderem als Graf Almaviva in „Figaros Hochzeit“, Cliff Bradshaw in „Cabaret“ und als Danilo in „Die lustige Witwe“ zu sehen. Bei den Marburger Schlossfestspielen stand er als Aeneas (Purcell) und Pelléas (Debussy) auf der Bühne. Die Rathausoper Konstanz engagierte ihn 2015 als Mauleselmann in „Die Kluge“ von Carl Orff.

2014 war der Bariton Stipendiat der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen und wirkte als Mitglied der Lucerne Festival Academy bei der Aufführung von Luciano Berios "Coro" unter der Leitung von Sir Simon Rattle mit.

Er ist Preisträger des Neue-Musik-Wettbewerbs „musica viva“ 2010.

2008 folgte er einer Einladung des International Theater Institute (ITI) zur musikalischen Mitgestaltung des Welttheaterkongresses der UNESCO in Madrid.

Konzerte und Gastspiele führten Kevin Dickmann u.a. an das Nationaltheater Mannheim, das Pfalztheater Kaiserslautern, die Stuttgarter Liederhalle, die Stiftsruine Bad Hersfeld sowie ans Markgräfliche Opernhaus Bayreuth.

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